Satzung

Präambel

Danke für Ihre Spende an den Kinderhilfsverein House of Hope e.V. München

Die Arbeit von House of Hope basiert auf folgendem Gedanken:

Der Verein House of Hope will den Menschen die Hoffnung auf ein selbstbestimmtes Leben voll Liebe und Freude geben, die theoretischen Grundlagen dafür schaffen und die praktische Umsetzung unterstützen. Besondere Hilfe soll Kindern und Jugendlichen zuteil werden, denn sie gestalten die Zukunft, auf die wir alle hoffen, in der wir alle Mensch sein dürfen.

In diesem Sinne gibt sich House of Hope folgende Satzung:

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

1. Der Verein führt den Namen "House of Hope". Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden und führt sodann den Zusatz "e.V." 

2. Sitz des Vereins ist München.

3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. 

§ 2 Ziele und Aufgaben des Vereins 

1. Ziel des Vereins ist die theoretische und praktische Förderung von Menschen, insbesondere Kindern und Jugendlichen, auf dem Weg in ein erfülltes, freudvolles und liebevolles Leben im Einklang mit dem Verständnis für Menschlichkeit und den Gesetzen der Natur. Im Mittelpunkt steht für den Verein immer der Mensch: 

a. Förderung der Kinder- und Jugendhilfe 

b. Förderung der Erziehungs- und Berufsbildung einschließlich Studentenhilfe 

c. Unterstützung bedürftiger Personen (im Sinne des §53 AO)

d. Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens, sofern nicht nach Satzungszweck und tatsächlicher Geschäftsführung mit der Verfassung unvereinbare oder überwiegend touristische Aktivitäten verfolgt werden.

2. Der Verein erreicht seine Ziele insbesondere durch 

a. Analyse der Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen (besonders von Waisen-, Heim- und Straßenkindern) als Basis für die Projektplanung.

b. Ausgleich von sozialer Benachteiligung und Hilfe bei der Überwindung individueller Beeinträchtigungen durch pädagogische, therapeutische und berufsförderne Maßnahmen. Hierzu wird der Verein auf ehrenamtlicher (Mitglieder) oder bezahlter (externe Fachleute) Basis Pädagogen und Therapeuten verpflichten, in Einzel- oder Gruppensitzungen den Betroffenen bei der Lösung der Probleme zu helfen. Zur Berufsförderung wird der Verein Mittel zur Unterstützung bei der Finanzierung der Ausbildung/des Studiums bei sozial oder körperlich Benachteiligten zur Verfügung stellen. Bei der Suche nach Ausbildungs- und Arbeitsplätzen wird der Verein die Schüler und Studenten individuell betreuen und unterstützen (z. B. durch die Vermittlung von Mentoren, Durchführung von Bewerbungstrainings, Organisation von Praktikumsplätzen usw.).

c. Konzeption und Durchführung von Projekten zur Unterstützung der Entwicklung junger Menschen (besonders von Waisen-, Heim- und Straßenkindern) zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähgien Persönlichkeiten. Hierzu wird der Verein auf ehrenamtlicher (Mitglieder) oder bezahlter (externe Fachleute) Basis Kinder und Jugendliche durch Seminare, Vorträge, Lernreisen, Projektwochen - auch zusammen mit älteren Menschen - theoretisch und praktisch mit den unterschiedlichen Situationen in den Bereichen Familie, Senioren, Gesellschaft, Gesundheit vertraut machen, um eine breite Basis für die eigene Entwicklung zu schaffen und das Ziel einer kinder- und familienfreundlichen Umwelt sowie die Erhaltung und Verbesserung positiver Lebensbedingungen und Verständigung der Generationen zu erreichen.

d. Konzeption und Durchführung von Projekten zum Erfahrungsaustausch mit ausländischen Kulturkreisen zum besseren Verständnis der Lebens- und Glaubenskultur anderer Völker, um dadurch zu einem Verständnis für ein tolerantes, nachbarschaftliches und friedensorientiertes Miteinander zu gelangen.

e. Konzeption und Durchführung von Projekten mit Fachleuten zu den Themen Tierschutz und Naturschutz, um Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, die lebenswichtigen Zusammenhänge zu begreifen und verantwortungsvoll mit den Ressourcen umzugehen.

f. Projekte in Zusammenarbeit mit Experten zum Thema "Gesundes Leben und präventive Maßnahmen im Einklang mit der Natur", um den bewussten Umgang mit dem eigenen Körper zu schulen, schweren Krankheiten vorzubeugen, die Gemeinschaft zu entlasten und die angespannte Situation im Gesundheitswesen nachhaltig zu verbessern. In diesem Zusammenhang soll auch Hilfe bei Krankheit und Behinderungen durch finanzielle und psychologische Unterstützung von Kranken und Angehörigen geleistet werden (im Sinne des §53 AO).

3. Der Verein kann seine Ziele auch durch die Beschaffung von Mitteln für eine andere Körperschaft verwirklichen. Voraussetzung ist, dass diese Körperschaft ebenfalls ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige oder mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung verfolgt sowie die Mittel ausschließlich für Zwecke im Sinne des Absatzes 1 verwendet.

§ 3 Finanzierung

1. Mitgliederbeiträge

2. Spenden

3. Erträgnisse aus dem Vereinsvermögen

4. Sammlungen

5. Erlöse aus Wohltätigkeitsveranstaltungen

6. Sonstige Zuwendungen

§ 4 Steuerbegünstigung 

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. 

Er ist auch ein Förderverein im Sinne von § 58 Nr. 1 AO, der seine Mittel auch zur Förderung der in § 2 Abs. 3 der Satzung genannten steuerbegünstigten Körperschaften verwendet.

§ 5 Verwendung der Mittel

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglied keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie haben bei ihrem Ausscheiden keinerlei Ansprüche an das Vereinsvermögen. Keine Person darf durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. 

§ 6 Aufwendungen für Verwaltungstätigkeiten

Der Verein verpflichtet sich, auf die Angemessenheit der Ausgaben für Verwaltungsstätigkeit zu achten, das heißt, diese so gering wie möglich zu halten. Dazu gehören der kostensparende Umgang mit Spendengeldern, die Sorgfalt bei der Projektauswahl und die weitestgehend digitale Kommunikation.

§ 7 Mitgliedschaft 

1. Mitglieder des Vereins sind:

    a) Ordentliche Mitglieder

    b) Fördernde Mitglieder

    c) Ehrenmitglieder

2. Mitglieder können alle natürlichen und juristischen Personen werden, die die Ziele des Vereins unterstützen.

3. Ehrenmitglied des Vereins kann eine natürliche Person werden, die sich um den Verein und die Erfüllung seiner Aufgaben im besonderen Maße verdient gemacht hat. Über die Ehrenmitgliedschaft entscheidet der Vorstand. 

4. Die Mitgliedschaft wird erworben durch schriftliche Beitrittserklärung und beginnt durch die Genehmigung des Vorstandes. 

5. Die Mitgliedschaft erlischt:

    a) durch Austritt eines Mitgliedes durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand 

        mit einer Frist von drei Monaten zum Schluss des Geschäftsjahres.

    b) durch Ausschluss durch Beschluss des Vorstandes, wenn das Mitglied den Vereinszielen 

        zuwider handelt, das Interesse oder Ansehen des Vereins schädigt, gegen die Satzung oder 

        Bestimmungen des Vereins verstößt oder seinen Verpflichtungen gegenüber dem Verein 

        nicht nachkommt. Das ausgeschlossene Mitglied ist befugt, auf der nächsten ordentlichen 

        Mitgliederversammlung den Ausschluss durch die Mitgliederversammlung prüfen zu lassen.

     c) durch Auflösung des Vereins.

     d) durch Tod. 

6. Die ordentlichen Mitglieder haben ein aktives und ein passives Wahlrecht.

§ 8 Mitgliedsbeitrag 

1.    Von den ordentlichen und fördernden Mitgliedern werden Beiträge für die laufenden Kosten erhoben.

2.    Die Höhe der Jahresbeiträge und deren Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung bestimmt.

3.    Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.

4.    Eine Aufnahmegebühr wird nicht erhoben. 

§ 9 Organe des Vereins 

Die Organe des Vereins sind: 

1. Vorstand 

2. Mitgliederversammlung

§ 10 Vorstand 

1. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung berufen und ist einzelvertretungsberechtigt. Die Amtszeit des Vorstandes beträgt vier Jahre. Eine Wiederwahl ist möglich. 

2. Zur rechtsverbindlichen Vertretung genügt die Zeichnung durch den Vorstand.

3. Die Beschlüsse des Vorstands werden der Mitgliederversammlung schriftlich mitgeteilt.

4. Der Vorstand kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung ausgeschlossen werden, wenn er den Vereinszielen zuwider handelt oder seinen Verpflichtungen gegenüber dem Verein nicht nachkommt. Dies muss ausreichend begründet werden.

5. Aufgabe des Vorstandes ist es insbesondere:

a) Maßnahmen für die Erreichung der Satzungszwecke einzuleiten und deren Durchführung zu verfolgen

b) Beschlüsse der Mitgliederversammlung umzusetzen

c) Die Mitgliederversammlung vorzubereiten, einzuberufen und diese umfassend über die Situation und die Tätigkeiten des Vereins und die Ergebnisse der Vereinsarbeit zu informieren

6. Der Vorstand kann zur Erfüllung seiner Aufgaben einen oder mehrere Geschäftsführer bestellen.

7. Der Vorstand kann eine angemessene Vergütung erhalten.

§ 11 Mitgliederversammlung 

1. Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal jährlich abzuhalten und wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Einladungsfrist von zwei Wochen einberufen. Die Einladung erfolgt durch E-Mail, ersatzweise mittels einfachem Brief, an die zuletzt bekannten Adressen der Mitglieder. Dabei ist die vom Vorstand festgesetzte Tagesordnung mitzuteilen.

2. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn und solange mindestens fünf Mitglieder teilnehmen. 

3. Für den Beschluss zur Auflösung des Vereins ist es erforderlich, dass mindestens 50 % der Mitglieder anwesend bzw. bevollmächtigt vertreten sind.

4. Die Mitgliederversammlung bestimmt eine/n Versammlungsleiter/-in.

5. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das von dem/der Versammlungsleiter/-in zu unterzeichnen ist.

6. Die Mitgliederversammlung ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit diese nicht einem anderen Organ zugewiesen sind. 

Die Mitgliederversammlung ist ausschließlich für folgende Aufgaben zuständig:

a) Wahl, Entlastung und Abberufung des Vorstands;

b) Festsetzung der Anzahl der zu wählenden Vorstandsmitglieder;

c) Festsetzung der Höhe und der Fälligkeit der Mitgliederbeiträge;

d) Fassen von Beschlüssen über Satzungsänderungen und die Vereinsauflösung;

e) Der Vorstand hat unverzüglich eine Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn das Vereinsinteresse es erfordert oder wenn mindestens 30 Prozent der Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe fordern.

7. Anträge zur Entscheidung an die Mitgliederversammlung, über die an zwei aufeinander folgenden Mitgliederversammlungen nicht beschlossen wird, kann der Vorstand zur Entscheidung an sich ziehen.

8. Die Mitglieder können sich mit einer Vollmacht von einem Mitglied vertreten lassen. Die Vollmacht muss schriftlich zur Mitgliederversammlung vorliegen. Maximal kann ein Mitglied zwei Mitglieder durch Vollmacht vertreten.

§ 12 Satzungsänderungen und Auflösung

1. Über Satzungsänderungen und die Auflösung entscheidet die Mitgliederversammlung. Die Beschlussfassung erfolgt durch zwei Drittel Mehrheit. Die verabschiedeten Änderungen werden den Mitgliedern sofort nach Beschlussfassung schriftlich bekannt gegeben.

2. Änderungen oder Ergänzungen der Satzung, die von der zuständigen Registerbehörde oder vom Finanzamt vorgeschrieben werden, werden vom Vorstand umgesetzt und bedürfen keiner Beschlussfassung durch die Mitglieder. Sie sind den Mitgliedern einfach schriftlich mitzuteilen.

3. Bei der Auflösung, bei Entziehung der Rechtsfähigkeit des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke geht das gesamte Vereinsvermögen an eine steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Kinder- und Jugendhilfe im Sinne dieser Satzung. Vorrangig hat die Zuwendung an eine Körperschaft zu erfolgen, die zum Auflösungszeitpunkt vom Verein unterstützt worden ist und sie die vorgenannten Bedingungen im Zuwendungszeitpunkt erfüllt. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.